Endlich schmerzfrei mit Cannabis? SRF berichtet über Durchbruch bei Cannabis-Therapie

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Nahaufnahme eines goldenen Tropfen medizinisches Cannabis Öl, der eine gesunde Wirbelsäule spiegelt; Symbol für die entzündungshemmende Wirkung von Cannabinoiden bei Rückenleiden.

Chronische Rückenschmerzen sind weit mehr als ein Ziehen im Kreuz. Für über eine halbe Milliarde Menschen weltweit bedeuten sie einen täglichen Kampf und massive Einschränkungen der Lebensqualität. Bisherige Lösungen wie Opioide bergen hohe Suchtrisiken. Doch es gibt Hoffnung aus der Wissenschaft: Wie Radio SRF 4 News und SRF Online berichteten, zeigt ein neues Cannabis-Präparat vielversprechende Ergebnisse. Wir haben den Bericht für euch analysiert und fassen die wichtigsten Erkenntnisse zusammen, über die das Schweizer Radio und Fernsehen berichtet hat.

Quelle: SRF News: Cannabis-Extrakt lindert chronische Rückenschmerzen

Die Studie im Fokus: SRF bestätigt vielversprechende Daten

Basis des SRF-Berichts ist eine grossangelegte Studie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), die im renommierten Fachmagazin «Nature Medicine» veröffentlicht wurde. Das SRF ordnet die Ergebnisse als klinisch hochrelevant ein. Getestet wurde der Cannabis-Vollextrakt «VER-01» an über 800 Patientinnen und Patienten. Das Resultat ist deutlich:

Mehr Lebensqualität: SRF berichtet zudem, dass sich nicht nur die Schmerzen verringerten, sondern auch Schlaf und Beweglichkeit verbesserten.

Weniger Schmerz: Die Schmerzintensität sank in der Cannabis-Gruppe signifikant stärker als in der Placebo-Gruppe (um fast 2 Punkte auf der Schmerzskala).

Quelle: Nature Medicine (Originalstudie)

Kein Rausch trotz THC – Der Vergleich mit Nutella

Ein Punkt, den der SRF-Beitrag besonders betont, ist die Sicherheit der Anwendung. Viele Patienten fürchten den Rauschzustand («High»). Studienleiter Matthias Karst gibt im SRF-Interview jedoch Entwarnung: Zwar enthält das Medikament THC, aber durch die orale Einnahme flutet es langsam an. Der Neurowissenschaftler Jan Vollert veranschaulicht dies im Bericht mit einem treffenden Vergleich: Der Unterschied zwischen einem Joint und diesem Medikament sei so gross wie der zwischen «Haselnüssen und Nutella». Dies unterstreicht den grossen Vorteil von flüssigen Extrakten gegenüber dem Rauchen: Während beim Joint viele Stoffe verbrennen, bleibt bei einem sorgfältig hergestellten Öl das Profil der Pflanze erhalten und ermöglicht eine saubere, standardisierte Anwendung.

Quelle: SRF Beitrag: Interview mit Matthias Karst und Jan Vollert

Nebenwirkungen und Verträglichkeit: Was Patienten wissen müssen

Auch hier liefert der SRF-Bericht eine transparente Einordnung. Ja, es gab Nebenwirkungen wie Schwindel (ca. 40%) oder Müdigkeit (ca. 15%), allerdings traten diese vor allem zu Beginn auf. Nach drei Wochen waren die Beschwerden bei fast allen Teilnehmenden verschwunden. Für SRF ist klar: Im Vergleich zu den schweren Nebenwirkungen von Opioiden (hohe Suchtgefahr) oder herkömmlichen Schmerzmitteln (Magen-/Nierenschäden) ist dies ein akzeptables Profil für Schmerzpatienten.

Einordnung für die Schweiz: Seriosität statt Klischees

Dass ein Leitmedium wie SRF so detailliert, sachlich und zur besten Sendezeit über diese Studie berichtet, ist ein wichtiges Signal. Es holt das Thema Cannabis aus der Schmuddelecke und platziert es dort, wo es hingehört: in der modernen Wissenschaft. Für uns als Schweizer Produzenten bestätigt dies unseren Weg. Die Studie zeigt deutlich: Die Zukunft gehört professionell verarbeiteten Extrakten. Um solche Standards zu erreichen, braucht es keine Garagen-Zucht, sondern Expertise im Labor. Genau auf diese Extraktions-Kompetenz setzen wir bei Herba di Berna. Wir nutzen schonende Verfahren, um das volle Spektrum der Hanfpflanze in unseren Tropfen einzufangen – für eine reine und kontrollierte Qualität.

Fazit zum Thema Cannabis gegen Rückenschmerzen

Wie SRF schlussfolgert, ist das Medikament ein Schritt in die richtige Richtung, wenn auch kein alleiniges Wundermittel. Physiotherapie und Bewegung bleiben wichtig. Doch die Studie zeigt: Cannabis-Extrakte sind eine ernstzunehmende Option, die wissenschaftlich belegt ist.
Bis solche medizinischen Präparate breit verfügbar sind, setzen viele Menschen bereits heute auf die vielseitige Kraft der Hanfpflanze und hochwertige CBD Extrakte im Alltag. Du willst noch tiefer in die Materie eintauchen? Wir haben für dich zusammengefasst, was die Wissenschaft und Erfahrungswerte sagen: Lies unsere Blogbeiträge über die Eigenschaften von CBD Ölen

Quellenverzeichnis:

Fachmagazin «Nature Medicine» Die wissenschaftliche Publikation der Studienergebnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit von Cannabis-Extrakten bei chronischen Rückenschmerzen. Zur Originalpublikation (Nature.com)

SRF News – Cannabis-Extrakt lindert chronische Rückenschmerzen Der ausführliche Bericht von Radio SRF 4 News und SRF Online, inklusive der Interviews mit Studienleiter Prof. Dr. Matthias Karst und dem Neurowissenschaftler Dr. Jan Vollert. Zum Beitrag auf SRF.ch

Medizinische Hochschule Hannover (MHH) – Klinische Studie Hintergrundinformationen zur grossangelegten Studie mit dem Cannabis-Vollextrakt, durchgeführt von der Klinik für Schmerzmedizin. Zur Pressemitteilung der MHH

Häufige Fragen (FAQ) – Basierend auf dem SRF-Bericht

Auf welche Quelle bezieht sich dieser Beitrag?

Wir beziehen uns auf einen Bericht von Radio SRF 4 News und SRF Online vom 30.09.2025. SRF hat dort die Ergebnisse einer Studie der Medizinischen Hochschule Hannover (veröffentlicht in Nature Medicine) analysiert. Quelle: Zum SRF Artikel

Macht das Medikament „high“?

Nein. SRF zitiert Experten, die erklären, dass durch die orale Einnahme keine berauschenden THC-Spitzen im Blut entstehen. Der Rausch bleibt aus, die schmerzlindernde Wirkung tritt ein.

Warum ist die Berichterstattung von SRF wichtig?

SRF gilt als vertrauenswürdige Quelle. Eine solch sachliche Berichterstattung hilft, Vorurteile abzubauen und den Fokus auf den medizinischen Nutzen und die Qualitätssicherung («Swiss Made») zu lenken.

Was sagt SRF zur Wirksamkeit bei Rückenschmerzen?

SRF berichtet, dass der getestete Cannabis-Extrakt (VER-01) chronische Rückenschmerzen signifikant stärker linderte als ein Placebo. Die Patienten konnten sich wieder besser bewegen und besser schlafen. Quelle: Nature Medicine Studie (Englisch)

Wie ordnet SRF die Nebenwirkungen ein?

Der Bericht erwähnt Nebenwirkungen wie Schwindel, stellt aber klar, dass diese meist nur in den ersten drei Wochen auftraten und danach verschwanden. Das Suchtpotenzial wird als deutlich geringer als bei Opioiden eingeschätzt.

Ist das Medikament schon in der Schweiz zugelassen?

Wie dem Bericht zu entnehmen ist, handelt es sich um ein noch nicht zugelassenes Präparat, das sich in fortgeschrittenen klinischen Studien befindet. Es zeigt aber das Potenzial für die Zukunft.