CBG: Die „Mutter der Cannabinoide“

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Während die meisten Menschen zumindest von CBD (Cannabidiol) und THC (Tetrahydrocannabinol) gehört haben, ist CBG ein weitgehend unbekannter Wirkstoff der Hanfpflanze. In einem wachsenden Cannabismarkt und einer voranschreitenden Forschung zur Hanfpflanze und deren Wirkstoffe geriet CBG in letzter Zeit jedoch vermehrt in den Fokus.

Was ist CBG?

Cannabigerol (CBG) ist ein Cannabinoid, das im Jahr 1964 von zwei israelischen Chemikern entdeckt wurde. Wie CBD weist auch Cannabigerol keine psychoaktive Wirkung auf, es macht also nicht high.

Der CBG-Gehalt von herkömmlichen Hanfpflanzen ist ziemlich gering, da sich die verbreiteten Züchtungen auf CBD oder THC fokussieren.
Zwar weisen Jungpflanzen in einem gewissen Stadium einen ziemlich hohen Anteil von CBGA, der Säureversion von CBG, auf, jedoch wird diese Säure im weiteren Wachstum in andere Cannabinoid-Säuren wie THCA oder CBDA umgewandelt, welche wiederum zu THC und CBD prozessiert werden. Da CBGA diese Rolle des „ursprünglichen“ Cannabinoids im Pflanzenwachstum einnimmt, wird das Molekül teilweise als „Mutter der Cannabinoide“ bezeichnet.
Die konkrete Umwandlung in andere Cannabinoide hängt nicht nur von der Genetik der Pflanze, sondern zu grossen Teilen auch von den äusseren Umständen ab. Die Temperatur, das UV-Licht und der Sauerstoffgehalt sind entscheidend dafür, welche chemischen Prozesse ausgelöst werden.

Neben dem Interesse an den chemischen Prozessen verlagerte sich der Fokus in der Forschung in letzter Zeit vermehrt auf den Wirkstoff Cannabigerol. In der medizinischen und therapeutischen Anwendung weist er viele Ähnlichkeiten mit CBD auf, wobei dem CBG zum Teil sogar eine bessere Wirkung nachgesagt wird.

Ist CBG das bessere CBD?

Basierend auf einzelnen Studien und Erfahrungsberichten wird nun teilweise die Haltung verbreitet, dass CBG eigentlich das bessere CBD sei. So gibt es vermehrt nicht mehr nur CBD-Öle, sondern auch CBG-Öle zu kaufen. Um solch eine pauschale Aussage zu treffen, ist aber das Wissen noch viel zu unsicher. Wie bei allen Cannabinoiden steckt die Forschung noch in den Kinderschuhen – das macht vieles schwierig, bringt aber auch immer wieder tolle Überraschungen.

Wenn mit CBD-Produkten die erwünschte Wirkung erzielt wird, lohnt es sich zur Zeit kaum, mehr Geld für vergleichbare CBG-Produkte auszugeben. Interessant ist Cannabigerol aber auf jeden Fall, und wieso nicht einmal ausprobieren? In unserem Shop gibt es zur Zeit mit der Sorte „Afghan Kush“ eine Pflanze, die sowohl fast 5% CBG als auch 10-15% CBD enthält. Weiter planen wir, in den ersten Monaten im 2023 neue Cannabisharz-Produkte mit Fokus auf CBG in unser Sortiment aufzunehmen.

Links:
– Bildquelle: hemptownusa.com
Was ist Cannabigerol? – cbd360.de

CBD und Long Covid

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Nach mehr als zwei Jahren Pandemie wird immer offensichlticher, wie dramatisch die Auswirkungen von „Long Covid“ ausfallen. Bei wem die Symptome aus welchem Grund bestehen bleiben ist unklar, auch Expert*innen sind ratlos. Die betroffenen Menschen, die auch nach Monaten noch in einem Nebel von Müdigkeit, Atembeschwerden, Kopfschmerzen und diversen weiteren Symptomen stecken, müssen noch immer auf wirksame Therapien warten. Könnte CBD helfen?

Long-Covid Symptome und CBD

Das BAG listet unter anderem folgende typische Symptome einer „Post-Covid-19-Erkrankung“ auf [1]: Übermässige Müdigkeit und Erschöpfung, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden, kognititve Störungen, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Muskelermüdung sowie Muskelschmerzen.
Für viele dieser Symptome, unabhängig der Ursache, gibt es Hinweise, dass CBD ein wirksames Behandlungsmittel darstellt. Studien untersuchen diverse Anwendungen von CBD-Produkten und viele Menschen teilen ihre positiven Erfahrungen in den sozialen Medien. Mit dieser Ausgangslage ist es naheliegend, dass vermehrt auch in der Long Covid-Therapie auf CBD gesetzt wird.

Wirkung von CBD gegen Long-Covid

Im Internet finden sich viele Erfahrungsberichte von Menschen, die auf CBD-Produkte (hauptsächlich CBD-Öle) zurückgreifen, um gegen die anhaltenden Symptome anzukämpfen. In der Long Covid-Schweiz Facebook-Gruppe gibt es viele Menschen, die von einer hervorragenden Wirkung erzählen. Schlafprobleme werden mit der abendlichen Einnahme von CBD-Öl verringert, aber auch Augenprobleme, neurologische Symptome und Lungenprobleme scheinen mit der Verwendung von CBD weniger zu werden.

Neben diesen Erfahrungsberichten, die auf den Beobachtungen einzelner Personen basieren, gibt es auch Forschungsprojekte zum Thema. So haben beispielsweise indische Forscher*innen eine Studie durchgeführt, die ein Potenzial für therapeutische Effekte gegen von Corona verurachte neurologische Beeinträchtigungen nachweisen konnte.[2] Jedoch basieren diese Resultate bisher nur auf Labordaten, deren Bedeutung sich nur schwer auf die menschliche Anwendung übertragen lässt. Eine andere Studie, die von „Drug Science UK“ finanziert wird, will das Potenzial von CBD-Behandlungen gegen Long Covid genauer untersuchen. Resultate liegen daraus bisher noch keine vor.
Weiter gab es schon verschiedene Studien, die sich mit CBD und Covid im allgemeinen auseinandersetzten. Eine Zusammenstellung findet ihr in diesem Blogbeitrag.

Was heisst das für uns?

Es scheint durchaus, als ob medizinische Cannabis-Produkte, aber auch handelsübliche CBD-Öle, zur Behandlung von Long Covid von Relevanz sein könnten. Klar ist aber auch: Die Wissenschaft ist noch nicht so weit, dass eine Wirkung gesichert nachgewiesen wäre. Zwei Jahre sind in der Wissenschaft eine kurze Zeit, insbesondere wenn es um ein Gebiet wie Cannabis geht, in welchem die medizinische Forschung ganz allgemein noch nicht sehr weit fortgeschritten ist.
Für uns als Herba di Berna AG bedeutet das Folgendes: Erstens hoffen wir auf möglichst rasche Fortschritte in der medizinischen Forschung zu Cannabis. Zweitens machen wir den Betroffenen von Long Covid ein Sonderangebot, damit diese die Anwendung von CBD-Ölen zumindest versuchen können: Mit dem Rabattcode „cbd-genesung“ bieten wir zur Zeit 30% Rabatt auf unsere CBD-Öle.

Quellen:
– [1] Coronavirus: Post-Covid-19-Erkrankung (BAG)
– [2] In silico inquest reveals the efficacy of Cannabis in the treatment of post-Covid-19 relate neurodegeneration (ResearchGate)
– [3] Feasibility of Cannabidiol for the Treatment of Long COVID (clinicaltrials.gov)

Hochreines CBD mit Wirkung gegen COVID-19?

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Im Januar veröffentlichten Wissenschaftler*innen der Universität Chicago eine Studie, die eine mögliche Wirksamkeit von CBD gegen die Replikation (Vermehrung) von Sars-CoV-2 aufzeigte. Diese Veröffentlichung nahmen die Forscher*innen zum Anlass, um weiterführende Untersuchung zu diesem Thema zu fordern. Die Resultate der Studie würden auf eine Wirkung schliessen lassen, seien jedoch noch weit von einem gesicherten medizinischen Ergebnis entfernt. Auch wird betont, dass sich diese Studie auf Zellen bezieht, die im Labor mit hochreinem CBD behandelt wurden – eine grundsätzlich andere Situation als die Einnahme von handelsüblichen CBD-Produkten. Das Thema soll also weiterverfolgt werden, ohne dass man jetzt das Gefühl haben sollte, sich mit einem CBD-Joint gegen Corona schützen zu können.

CBD stoppt die Vermehrung von Covid-19-Viren

Die Studie wurde durchgeführt, weil vermutet wurde, dass CBD aufgrund entzündungshemmender Eigenschaften einen Einfluss auf den Krankheitsverlauf haben könnte. Die Hoffnung war, dass CBD die Auswirkungen eines „Zytokinsturmes“ (eine Überreaktion des Immunsystems) abmildern könnte. Mit einer Behinderung der viralen Replikation (Virus-Vermehrung) konnten die Forschenden jedoch eine ganz andere Auswirkung beobachten. “No one in their right mind would have ever thought that it blocked viral replication, but that’s what it does,” kommentierte eine beteiligte Professorin.

Wirkt hochreines CBD auch beim Menschen?

Für den Versuch wurden menschliche Lungenzellen während zwei Stunden mit hochreinem CBD behandelt. Diese wurden danach dem Coronavirus ausgesetzt und die zeitliche Veränderung der Viruslast wurde beobachtet. Die Viren konnten zwar in die behandelten Zellen eintreten, die Replikation wurde jedoch stark behindert. Die Studienergebnisse konnten mit ähnlichen Resultaten bei Tierversuchen an Mäusen bestätigt werden. Um das effektive Potenzial richtig abzuschätzen, braucht es aber noch weitere Versuche, insbesondere solche an Menschen.

Es braucht mehr Forschung!

Für uns heisst das: Wir freuen uns über erfolgreiche Forschungsprojekte im Bezug auf die medizinische Anwendung von Cannabis. Es ist uns aber auch wichtig, dass diese Forschung in einem seriösen Rahmen geschieht. So gibt es viele Gründe, sich über die Resultate der Studie zu freuen, insbesondere nach den letzten zwei Jahren im Ausnahmezustand. Wenn CBD tatsächlich gegen Covid-19 hilft, ist das eine wunderbare Nachricht, die unbedingt weiterverfolgt werden muss. Gleichzeitig müssen wir uns aber unbedingt in Zurückhaltung üben: diese Studie weist keinerlei schützende Wirkung von handelsüblichen CBD-Produkten nach. Die Auswirkungen der Behandlung einzelner Zellen mit hochreinem CBD unterscheidet sich stark von den Effekten, die ein CBD-Joint oder die Einnahme von CBD-Öl auf den menschlichen Körper hat.

Quellen:
– Hemp Industry Daily: Another CBD study suggests COVID-19 protection, but consumers warned not to treat themselves
– uChicago News: Researchers recommend clinical trials for CBD to prevent COVID-19 based on promising animal data
– Ganze Studie: Cannabidiol inhibits SARS-CoV-2 replication

CBD für Hunde

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CBD-Produkte erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Hunde und Katzen werden weltweit mit Hanfextrakten gefüttert. Viele Halter*innen erfreuen sich ab der positiven Wirkung auf das Wohlergehen der Haustiere und loben die Verwendung von CBD-Produkten. Dieser Blog-Artikel gibt die wichtigsten Informationen im Umgang mit CBD für Hunde, Katzen und andere Haustiere.

Wie kommt das CBD in den Hund?

Zuerst kommt die praktische Frage, wie das CBD in den Körper des Hundes gelangen soll. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wenn es vom Hund akzeptiert wird, kann das CBD in Form von Öl direkt verabreicht werden z.B. mit einer Pipette. Eine andere Option ist es, das Cannabidiol – z.B. wieder in Form von Öl – ins Futter zu mischen. Diese Anwendung scheint eine der praktischsten zu sein, steht aber in Widerspruch zur relativ weit verbreiteten Empfehlung, das Öl ca. 2h vor dem Essen zu verabreichen. Eine mögliche Lösung: nur eine ganz kleine Futtermenge mit dem CBD-Öl versehen und dieses 2h vor der Hauptmahlzeit verabreichen.
Eine topische Anwendung (d.h. ein Auftragen auf der Haut) scheint nach heutigem Wissensstand keinen grossen Effekt auf den allgemeinen Zustand des Haustiers zu haben.[1] Vermutlich vermögen die Wirkstoffe die Haut nicht gut genug zu durchdringen. Das heisst aber nicht, dass eine Salbe keine lokale Wirkung, z.B. bei irritierter Haut, hat.

Die optimale Dosis

Wie bei der Anwendung von CBD-Ölen beim Menschen, stellt sich auch bei Hunden die Frage nach der Dosierung. Zuerst ein wichtiger Hinweis: Wir dürfen aus rechtlichen Gründen keine Dosierungsempfehlungen abgeben. Trotzdem wollen wir euch mit möglichst gut informieren, damit ihr das Potential der Hanfpflanze auch für eure vierbeinigen Lieblinge nutzen könnt. Wichtigste Regel: Immer ein Öl von max. 10%-CBD-Konzentration verwenden.
Da jeder (Hunde-)Körper anders auf CBD reagiert, ermittelst du die optimale Dosis für deinen Hund am besten selbst. Dabei gilt: Immer (!) zuerst mit einer tiefen Dosierung beginnen und diese bei Bedarf steigern. So werden Nebenwirkungen zuverlässig vermieden. Falls trotzdem Nebenwirkung auftreten sollten, oder wenn dein Hund regelmässig Medikamente einnimmt, solltest du dich an deinen Tierarzt wenden.

Wenn du ein Öl für deinen Hund auswählen willst, musst du sicherstellen, dass dieses Öl kein THC enthält, da dieses für Haustiere schädlich ist. Weiter solltest du ein Öl von max. 10%-CBD-Konzentration wählen, da die Dosierung ansonsten schwierig wird. Wenn du ein Produkt ausgewählt hast, kannst du mit der „einschleichenden Dosierung“ beginnen: zu Beginn das Öl tief dosieren (z.B. 1 mg CBD pro kg Körpergewicht). Dabei immer gut beobachten, ob eine Wirkung eintritt, oder ob Nebenwirkungen eintreten. Basierend auf diesen Beobachtungen kannst du die Dosis nach einer Gewöhnungszeit von einigen Tagen bei Bedarf etwas erhöhen, bis die erwünschte Wirkung erzielt wird.

Wie bitte?! Nebenwirkungen?

Bisher war in diesem Artikel mehrmals von Nebenwirkungen und erwünschter Wirkung die Rede. Was ist da eigentlich gemeint? Mögliche Nebenwirkungen, die auftreten können, sind zum Beispiel: Durchfall/Verdauungsstörungen, Müdigkeit, Trägheit/Benommenheit oder auch ein angeregter Appetit. Da im CBD-Öl für Tiere sowieso kein THC enthalten sein sollte, werden die Tiere nicht high.
Aussagen über die Wirkung zu treffen ist schwierig. Wie auch beim Menschen ist die Studienlage noch zu dünn. Erfahrungsberichte [2] weisen aber darauf hin, dass CBD gut gegen Schmerzen oder Schlafprobleme hilft der Vierbeiner. Auch Angst und Stress scheint durch eine Verabreichung von CBD reduziert zu werden.
Weiter gibt es eine Studie, die (in Ergänzung mit herkömmlichen Behandlungen) eine erfolgreiche Anwendung von CBD gegen Epilepsie nachweisen konnte. [3]

Haustier-Produkte in unserem Shop: https://www.herbadiberna.ch/cbd-oel-haustiere/

Artikel zum Thema:
CBD-Öle für den Hund und die richtige Dosierung (cbdoele.org)
Treating your dog with CBD (healthline.com)

Quellen:
– [1]: Pharmakokinetik von Cannabidiol bei gesunden Hunden (Colorado State University)
– [2]: Konsument*innen-Wahrnehmung von Hanfprodukten für Tiere (ebd.)
– [3]: Klinische Studie über die antieptileptische Wirkung von CBD (Mc Grath et al.)

Dosierungs-Rechner für CBD-Öle

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Die richtige Dosierung von CBD-Öl ist eine ziemlich aufwendige Sache. Überhaupt erst einmal die für den eigenen Gebrauch passende Dosierung zu finden ist das eine. Das ganze in Tropfen umzurechnen das andere. Wie Du deine persönliche Öl-Dosis ermitteln kannst ist in unserem Post über die Dosierung von CBD-Ölen ausführlich beschrieben. Weiter bietet der Blog von dailycbd.com hervorragende Inhalte zum Thema CBD, auch zur Dosierung von Ölen.

Wenn Du nun eine „Stärke“ zur Hand hast, und nur noch vor der Frage stehst, wie viel Tropfen Öl das jetzt sind, hilft unser Rechner.

→ Zum Rechner

Das Körpergewicht muss angegeben werden, da die CBD-Dosierung in der Regel in einer gewissen Anzahl Milligramm pro Kilo Körpergewicht angegeben wird. Dies ist der Fall, weil das Körpergewicht ein einfach zu berücksichtigender Faktor für die unterschiedliche Wirkungsstärke von CBD ist. Für die gleiche Wirkung braucht ein schwererer Körper mehr CBD als ein leichterer.

Für die Stärke der Dosierung kann über die Schnellauswahl eine der drei Stufen „Tief“, „Mittel“ und „Hoch“ ausgewählt werden. Eine „tiefe“ Dosierung entspricht 1 mg CBD pro 4,5 kg Körpergewicht, eine „mittlere“ 3 mg und eine „hohe“ 6 mg. Die Einheit von „1 Milligramm CBD pro 4,5 Kilogramm Körpergewicht“ entstand durch die Umrechnung aus amerikanischen Masseinheiten. Herauszufinden, welche Dosierung passt, ist schwierig. Grundsätzlich gilt: Immer (ja, wirklich immer!) mit einer tiefen Dosis beginnen und später steigern! So werden unangenehme Nebenwirkungen vermieden. Hilfe findest Du wie schon erwähnt in unserem ausführlichen Beitrag über die Dosierung von CBD-Ölen.
Wenn Du schon einen genauen Wert für die gewünschte Dosis hast, oder die Dosierung geringfügig anpassen willst, kannst Du durch einen Klick auf den …-Button neben den drei Dosierungsstufen einen Slider öffnen, um die genaue Dosierung auszuwählen.

Zu guter Letzt muss noch das verwendete Produkt ausgewählt werden, da die verschiedenen Öle eine unterschiedlich starke Konzentration aufweisen. Zur Auswahl stehen alle Öle aus unserem Sortiment. Aus den angegebenen Daten wird die Anzahl Tropfen, die es für die Dosis braucht, ermittelt.

Optimale Lagerung von Cannabis

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Cannabis kann bei fachgerechter Lagerung ohne Probleme bis zu 9 Monate zu Hause aufbewahrt werden. Um Qualitätsverluste zu vermeiden, sollte jedoch auf ein paar Dinge geachtet werden. Werden die Blüten nicht gut gelagert, können sich die Wirkstoffe verflüchtigen und am Ende ist nur noch ein trockener Staub übrig, oder es beginnt zu schimmeln. Grundsätzlich müssen bei der Lagerung von Cannabis drei Aspekte beachtet werden: Temperatur, Luft und Licht.

Grosse Temperaturunterschiede sind zu vermeiden, da Trichome (Harzdrüsen) abbrechen könnten und dadurch der Geruch vermindert würde. Daher ist eine Lagerung im Kühlschrank oder gar in der Tiefkühltruhe nicht zu empfehlen – auch wenn in den meisten Anleitungen vor allem auf die Hitzeempfindlichkeit von Cannabis hingewiesen wird. Die optimale Temperatur für die Aufbewahrung von Gras liegt bei 18-21 Grad Celsius.

Von der Luft – oder besser vom luftdichten Verschluss – hängen verschiedene Sachen ab. Werden die Blüten nicht feucht, beginnen sie auch nicht zu schimmeln. Weiter können sich die Wirkstoffe und die Terpene (verantwortlich für den Geruch und das Aroma) bei einer Lagerung in schlecht verschlossenen Behältern verflüchtigen.

Eine lichtgeschützte Lagerung ist nötig, da die Cannabinoide auch durch die UV-Strahlung beschädigt werden. Dies hat einen negativen Einfluss auf die Wirksamkeit des Cannabis. Darüber hinaus werden die Blüten im Licht bräunlich.

Um euch die optimale Lagerung zu ermöglichen, bieten wir in unserem Sortiment von Aufbewahrungsbehältern zwei neue Produkte an. Der Behälter aus Braunglas ist der perfekte Behälter für zu Hause. Es kann über Jahre gebraucht werden, um das Cannabis vor schädlichen Einflüssen zu schützen. Das verwendete Glas schützt die Blüten vor UV-Strahlung und sorgt für einen luftdichten Verschluss. Stylisch, nachhaltig und qualitätserhaltend.
Für unterwegs bietet sich ein Aluminiumbehälter an. Dieser ist leicht, zerbricht auch im alltäglichen Gebrauch nicht und bietet einen umfänglichen Schutz für das Cannabis. Durch die Langlebigkeit stellt auch dieser Behälter eine möglichst nachhaltige Wahl dar.

Links:
– Violettglas-Behälter in unserem Shop (125 ml oder 250 ml)
– Alubehälter im Shop (50 ml oder 120 ml)
Quelle und Beschrieb weiterer Lagerungsmöglichkeiten

Vollspektrum-CBD-Öl vs. CBD-Isolat

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Im (wachsenden) Angebot von CBD-Produkten gibt es zwei Begriffe, die oft fallen: Full-Spectrum (Vollspektrum) und Isolat. Beides sind Hanfextrakte: Da nur die Wirkstoffe enthalten sind, nicht aber die Pflanzenfasern und Zellstrukturen, können sie als Ganzes eingenommen werden. Die Unterschiede zwischen den beiden Produkten sind jedoch bedeutend. Dieser Artikel erklärt diese Unterschiede, und soll aufzeigen, weshalb die Herba di Berna zwar CBD-Isolate anbietet, beim Öl-Sortiment aber nur auf Full-Spectrum setzt.

Die Inhaltsstoffe von Isolaten und Vollspektrums-Extrakten unterscheiden sich stark. Während Isolat – wie es der Name bereits verrät – ausschliesslich CBD enthält, setzt sich ein Vollspektrums-Produkt aus ganz vielen verschiedenen Cannabinoiden, Terpenen und weiteren Stoffen zusammen. Dadurch entsteht ein ganzheitliches Produkt mit einer grossen Wirksamkeit. Die Wirkung fällt auf Grund des Entourage-Effekts viel stärker und ausgewogener aus, als dies bei einem Isolat der Fall ist.

Der Entourage-Effekt ist auch unter dem Namen der „Pflanzensynergie“ bekannt. Die Kombination der enthaltenen Stoffe zeigt sich in einer synergetischen, d.h. sich gegenseitig verstärkenden, Art und Weise. Das Resultat ist eine Wirksamkeit, die nicht mit derjenigen eines einzelnen Stoffes zu vergleichen ist. Ein anschauliches Beispiel für solche synergetischen Effekte ist ein Orchester, in welchem alle Instrumente zusammen eine Klangwelt erschaffen, die weit über den Möglichkeiten eines einzelnen Instrumentes steht. Dasselbe passiert mit den Cannabinoiden, Terpenen und weiteren phytochemischen (phyto = Pflanze) Stoffen der Hanfpflanze.
Da dieser Effekt in einem Isolat-Produkt nicht auftreten kann, lässt sich sagen, dass Vollspektrumsprodukte in der Regel wirksamer sind als Isolate.

Wenn Full-Spectrum-Produkte effektiver sind, wieso werden dann trotzdem so viele Isolat-Produkte angeboten? Selbstverständlich haben auch Isolate ihre Vorteile. So ist es beispielsweise sehr viel einfacher, den CBD-Gehalt eines Produktes genau anzugeben und einzuhalten, und Isolat-Produkte sind in aller Regel günstiger als Vollspektrums-Extrakte. Weiter enthalten Isolate auch ganz sicher kein THC. Es gibt Situationen, in welchen das wünschenswert ist – auch wenn der THC-Gehalt in Full-Spectrum-Ölen keineswegs hoch genug ist, um eine psychoaktive Reaktion auszulösen. Da sämtliche Terpene (Geschmacksstoffe) entfernt wurden, sind Isolate auch nicht mit dem typischen Hanfgeruch versehen.

Basierend auf diesen Unterschieden lässt sich sagen, dass Full-Spectrum-Öle beispielsweise dann das Mittel der Wahl sind, wenn die Anwendung aus medizinischen Gründen erfolgt. Ganz allgemein stellen Vollspektrumsextrakte ein ganzheitliches Produkt mit einer ausgewogenen Wirkung dar. Deshalb ist für uns klar, dass wir nur Öle verkaufen, die das ganze Spektrum der Hanfplanze abdecken – auch wenn wir dazu regelmässig Kontrollanalysen zum CBD-Gehalt machen müssen. Geht es jedoch darum, CBD genau dosiert mit anderen Produkten zu mischen, oder besteht eine Nulltoleranz gegenüber THC, sind Isolate durchaus eine Option. Weiter ist die Frage „Isolat oder Vollspektrum?“ auch ganz einfach eine Frage des Budgets.

Quellen:
– Daily-CBD: „Vollspektrum-CBD-Öl vs. CBD-Isolat: Was ist der Unterschied?“
– Daily-CBD: „Was ist der Entourage-Efffekt?
– Hanf-Gesundheit: „CBD-Öl: Vollspektrum vs. Isolat