Optimale Lagerung von Cannabis

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Cannabis kann bei fachgerechter Lagerung ohne Probleme bis zu 9 Monate zu Hause aufbewahrt werden. Um Qualitätsverluste zu vermeiden, sollte jedoch auf ein paar Dinge geachtet werden. Werden die Blüten nicht gut gelagert, können sich die Wirkstoffe verflüchtigen und am Ende ist nur noch ein trockener Staub übrig, oder es beginnt zu schimmeln. Grundsätzlich müssen bei der Lagerung von Cannabis drei Aspekte beachtet werden: Temperatur, Luft und Licht.

Grosse Temperaturunterschiede sind zu vermeiden, da Trichome (Harzdrüsen) abbrechen könnten und dadurch der Geruch vermindert würde. Daher ist eine Lagerung im Kühlschrank oder gar in der Tiefkühltruhe nicht zu empfehlen – auch wenn in den meisten Anleitungen vor allem auf die Hitzeempfindlichkeit von Cannabis hingewiesen wird. Die optimale Temperatur für die Aufbewahrung von Gras liegt bei 18-21 Grad Celsius.

Von der Luft – oder besser vom luftdichten Verschluss – hängen verschiedene Sachen ab. Werden die Blüten nicht feucht, beginnen sie auch nicht zu schimmeln. Weiter können sich die Wirkstoffe und die Terpene (verantwortlich für den Geruch und das Aroma) bei einer Lagerung in schlecht verschlossenen Behältern verflüchtigen.

Eine lichtgeschützte Lagerung ist nötig, da die Cannabinoide auch durch die UV-Strahlung beschädigt werden. Dies hat einen negativen Einfluss auf die Wirksamkeit des Cannabis. Darüber hinaus werden die Blüten im Licht bräunlich.

Um euch die optimale Lagerung zu ermöglichen, bieten wir in unserem Sortiment von Aufbewahrungsbehältern zwei neue Produkte an. Der Behälter aus Braunglas ist der perfekte Behälter für zu Hause. Es kann über Jahre gebraucht werden, um das Cannabis vor schädlichen Einflüssen zu schützen. Das verwendete Glas schützt die Blüten vor UV-Strahlung und sorgt für einen luftdichten Verschluss. Stylisch, nachhaltig und qualitätserhaltend.
Für unterwegs bietet sich ein Aluminiumbehälter an. Dieser ist leicht, zerbricht auch im alltäglichen Gebrauch nicht und bietet einen umfänglichen Schutz für das Cannabis. Durch die Langlebigkeit stellt auch dieser Behälter eine möglichst nachhaltige Wahl dar.

Links:
– Violettglas-Behälter in unserem Shop (125 ml oder 250 ml)
– Alubehälter im Shop (50 ml oder 120 ml)
Quelle und Beschrieb weiterer Lagerungsmöglichkeiten

Vollspektrum-CBD-Öl vs. CBD-Isolat

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Im (wachsenden) Angebot von CBD-Produkten gibt es zwei Begriffe, die oft fallen: Full-Spectrum (Vollspektrum) und Isolat. Beides sind Hanfextrakte: Da nur die Wirkstoffe enthalten sind, nicht aber die Pflanzenfasern und Zellstrukturen, können sie als Ganzes eingenommen werden. Die Unterschiede zwischen den beiden Produkten sind jedoch bedeutend. Dieser Artikel erklärt diese Unterschiede, und soll aufzeigen, weshalb die Herba di Berna zwar CBD-Isolate anbietet, beim Öl-Sortiment aber nur auf Full-Spectrum setzt.

Die Inhaltsstoffe von Isolaten und Vollspektrums-Extrakten unterscheiden sich stark. Während Isolat – wie es der Name bereits verrät – ausschliesslich CBD enthält, setzt sich ein Vollspektrums-Produkt aus ganz vielen verschiedenen Cannabinoiden, Terpenen und weiteren Stoffen zusammen. Dadurch entsteht ein ganzheitliches Produkt mit einer grossen Wirksamkeit. Die Wirkung fällt auf Grund des Entourage-Effekts viel stärker und ausgewogener aus, als dies bei einem Isolat der Fall ist.

Der Entourage-Effekt ist auch unter dem Namen der «Pflanzensynergie» bekannt. Die Kombination der enthaltenen Stoffe zeigt sich in einer synergetischen, d.h. sich gegenseitig verstärkenden, Art und Weise. Das Resultat ist eine Wirksamkeit, die nicht mit derjenigen eines einzelnen Stoffes zu vergleichen ist. Ein anschauliches Beispiel für solche synergetischen Effekte ist ein Orchester, in welchem alle Instrumente zusammen eine Klangwelt erschaffen, die weit über den Möglichkeiten eines einzelnen Instrumentes steht. Dasselbe passiert mit den Cannabinoiden, Terpenen und weiteren phytochemischen (phyto = Pflanze) Stoffen der Hanfpflanze.
Da dieser Effekt in einem Isolat-Produkt nicht auftreten kann, lässt sich sagen, dass Vollspektrumsprodukte in der Regel wirksamer sind als Isolate.

Wenn Full-Spectrum-Produkte effektiver sind, wieso werden dann trotzdem so viele Isolat-Produkte angeboten? Selbstverständlich haben auch Isolate ihre Vorteile. So ist es beispielsweise sehr viel einfacher, den CBD-Gehalt eines Produktes genau anzugeben und einzuhalten, und Isolat-Produkte sind in aller Regel günstiger als Vollspektrums-Extrakte. Weiter enthalten Isolate auch ganz sicher kein THC. Es gibt Situationen, in welchen das wünschenswert ist – auch wenn der THC-Gehalt in Full-Spectrum-Ölen keineswegs hoch genug ist, um eine psychoaktive Reaktion auszulösen. Da sämtliche Terpene (Geschmacksstoffe) entfernt wurden, sind Isolate auch nicht mit dem typischen Hanfgeruch versehen.

Basierend auf diesen Unterschieden lässt sich sagen, dass Full-Spectrum-Öle beispielsweise dann das Mittel der Wahl sind, wenn die Anwendung aus medizinischen Gründen erfolgt. Ganz allgemein stellen Vollspektrumsextrakte ein ganzheitliches Produkt mit einer ausgewogenen Wirkung dar. Deshalb ist für uns klar, dass wir nur Öle verkaufen, die das ganze Spektrum der Hanfplanze abdecken – auch wenn wir dazu regelmässig Kontrollanalysen zum CBD-Gehalt machen müssen. Geht es jedoch darum, CBD genau dosiert mit anderen Produkten zu mischen, oder besteht eine Nulltoleranz gegenüber THC, sind Isolate durchaus eine Option. Weiter ist die Frage «Isolat oder Vollspektrum?» auch ganz einfach eine Frage des Budgets.

Quellen:
– Daily-CBD: «Vollspektrum-CBD-Öl vs. CBD-Isolat: Was ist der Unterschied?»
– Daily-CBD: «Was ist der Entourage-Efffekt?«
– Hanf-Gesundheit: «CBD-Öl: Vollspektrum vs. Isolat«